Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte beschäftigen sich mit vielfältigen Themen und schlagen einen weiten Bogen von der Französischen Revolution bis zur Gegenwart.

  • Büchnerhaus Riedstadt

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    Das Büchnerhaus in Riedstadt-Goddelau ist das Geburtshaus des Dramatikers Georg Büchner. Heute ist das Haus ein Kulturzentrum mit einem Literaturmuseum.
    Träger des Büchnerhauses ist der Förderverein Büchnerhaus e.V. Der 1995 von Büchner-Freunden gegründete Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Leben, Werk, Zeit und Wirken Georg Büchners einem breiten Publikum nahezubringen. Der als gemeinnützig anerkannte Förderverein führt Vorträge, Lesungen und kulturelle Veranstaltungen durch und betreut ehrenamtlich die Besucher des Büchnerhauses.

  • Bundesarchiv – Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte, Rastatt

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  • Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung, Hamburg

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    Die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung erinnert an einen der bedeutendsten deutschen Staatsmänner des 20. Jahrhunderts. Nicht nur als Hamburger Innensenator und fünfter Bundeskanzler setzte Helmut Schmidt Maßstäbe. Wie kein anderer hat er auch als Publizist und Vordenker die politische Diskussion geprägt. In diesem Sinne würdigt die Stiftung zum einen seine historischen Verdienste. Zum anderen trägt sie die Themen, mit denen sich Helmut Schmidt Zeit seines Lebens auseinandersetzte, in die Zukunft.
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  • Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, Berlin/Lübeck

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    Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung wurde 1994 vom Deutschen Bundestag errichtet und erinnert an das Leben und politische Wirken des sozialdemokratischen Politikers, herausragenden Staatsmannes und Friedensnobelpreisträgers. Die Stiftung unterhält zwei ständige Ausstellungen über Willy Brandt im Forum Willy Brandt Berlin und im Willy-Brandt-Haus Lübeck. Eine Kernaufgabe der Stiftung besteht in der Auswertung des Willy-Brandt-Archivs im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung und anderer Archive. Ebenso bietet die Stiftung ein umfassendes historisch-politisches Veranstaltungs- und Bildungsprogramm an.
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  • Deutsche Gesellschaft e.V., Berlin

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    Die Deutsche Gesellschaft e.V. ist der erste nach dem Fall der Mauer gegründete gesamtdeutsche Verein. Am 13. Januar 1990 wurde er von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Ost und West mit dem Ziel gegründet, die Teilung zu überwinden, das Miteinander in Deutschland und Europa zu fördern sowie Vorurteile abzubauen. Diesen Grundsätzen verpflichtet, organisiert die Deutsche Gesellschaft e.V. über 700 Veranstaltungen jährlich in den Bereichen Politik & Geschichte, Kultur & Gesellschaft sowie EU & Europa. Damit gehört sie zu den aktivsten überparteilichen Organisationen in Deutschland.

  • Deutsches Historisches Museum, Berlin

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  • Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Osnabrück

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    Mit “Im Westen nichts Neues” schuf Erich Maria Remarque 1929 einen epochalen Anti-Kriegsroman. Das nach ihm benannte Friedenszentrum widmet sich mit seinen Dauer- und Wanderausstellungen sowie einer Materialsammlung dem Thema Krieg im kulturellen Kontext. Es leistet so einen wichtigen Beitrag zur Erinnerung an die Grausamkeiten des Krieges und vermittelt auf vielfältige Weise die Möglichkeiten gewaltfreier und demokratischer Intervention und Beilegung von Konflikten.
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  • Erinnerungsstätte Matthias Erzberger, Münsingen-Buttenhausen

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    Matthias Erzberger (1875-1921) war ein wichtiger Wegbereiter deutscher Demokratie, der 1921 von rechten Nationalisten ermordet wurde. Seit 2004 stellt eine Ausstellung im Geburtshaus Erzbergers das Leben des katholischen Politikers und die Erinnerung an ihn vor. Originale Exponate ergänzen inszenierte Bildräume und mediale Zugänge. Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg erarbeitete die Ausstellung und betreut sie. Die Stadt Münsingen betreibt die Erinnerungsstätte Matthias Erzberger, der Geschichtsverein Münsingen kümmert sich um die Besucherinnen und Besucher.

  • Erinnerungsstätte Ständehaus, Karlsruhe

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    Seit 1993 vermittelt im Neuen Ständehaus die Erinnerungsstätte Ständehaus, die vom Stadtarchiv Karlsruhe betreut wird, in ihrer Dauerausstellung einen Überblick über die badische Parlaments- und Demokratiegeschichte von der Badischen Verfassung 1818 bis zur Zerstörung der Demokratie 1933. Ein Ausblick beschäftigt sich mit der Verfolgung und dem Widerstand badischer Parlamentarier Das multimediale Infosystem Ständehaus, Sonderausstellungen und Veranstaltungen vertiefen einzelne Aspekte dieser Themenbereiche.

  • Förderkreis Erinnerungsstätte der deutschen Arbeiterbewegung Berlin-Friedrichsfelde

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  • Förderverein Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte, Rastatt

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  • Förderverein Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie e.V.

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    Das Ziel des Förderverein Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie ist es, Schloss Schwarzburg zu einer lebendigen Begegnungsstätte im ländlichen Raum zu machen. Es ist unser Anliegen, die dramatische Geschichte des Schlosses und des Ortes Schwarzburg für viele Gäste sichtbar und erlebbar zu machen. Es geht uns darum, vor allem jungen Menschen erfahrbar zu machen, dass Demokratie und Menschenrechte kein selbstverständliches Gut sind, sondern dass wir alle für deren Bewahrung auch für die Zukunft verantwortlich sind.
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  • Freiheits-Stadt Offenburg

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    Offenburg entdeckte seine Bedeutung für die deutsche und europäische Demokratiegeschichte 1997 anlässlich „150 Jahre Badische Revolution“ wieder. Damals rückte der „Salmen“ in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Seit 2002 ist das ehemalige Gasthaus eine Kultur- und Erinnerungsstätte von nationaler Bedeutung. Hier finden Theateraufführungen und Musikabende ebenso statt wie Gedenk- und Erinnerungsveranstaltungen etwa zum 12. September 1847, als in diesem Gebäude die „13 Forderungen des Volkes“ verabschiedet worden sind. Auch erinnern ein Gedenkraum und eine Ausstellung an die ehemaligen Mitglieder der jüdischen Gemeinde Offenburgs und deren Schicksal.

  • Freundeskreis Schloss Freienwalde e.V.

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    Ziel des Freundeskreises ist es, Schloss Freienwalde mit seinen Nebengebäuden und der Parkanlage mit Veranstaltungen wie Vorträgen, Lesungen, Konzerten und Ausstellungen wieder mit Leben zu erfüllen und inhaltlich das Thema „Demokratie“ verstärkt mit dem Schloss zu verbinden und zu vertiefen, in dem sich seit 1997 auch eine Gedenkstätte für Walther Rathenau befindet.

  • Friedhof der Märzgefallenen, Berlin

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  • Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn

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  • Friedrich-Ludwig-Jahn-Museum, Freyburg

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    Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852) zählt zu den umstrittenen Figuren der deutschen Demokratiegeschichte. Das Turnen sollte für den Begründer der Turnbewegung den Kampf um Einheit, Freiheit und liberale Verfassung unterstützen. Seine frühliberalen Ideen und seine Opposition gegen die Restauration verband Jahn mit einem Hass gegen Frankreich und Intoleranz gegenüber Andersdenkenden, die ihn als Abgeordneten in der Paulskirche 1848/49 als „Demokratenfresser“ verspotteten. Das Museum im ehemaligen Wohnhaus setzt sich mit Jahns Leben, Wirkung und Rezeption auseinander.

  • Friedrich-Ludwig-Weidig-Stadt Butzbach

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  • Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

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    Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit bietet auf Grundlage der Idee des Liberalismus Angebote zur Politischen Bildung in Deutschland und in aller Welt an. Mit ihren Veranstaltungen und Publikationen sollen Menschen befähigt werden, sich aktiv im politischen Geschehen einzumischen. Zu den weiteren Aufgaben der Stiftung zählen Politikberatung, Begabtenförderung durch Stipendien, die Dokumentation der Geschichte des Liberalismus und die Förderung des politischen Dialogs. Am Standort Gummersbach befindet sich das „Archiv des Liberalismus“, das zentrale Archiv für die Geschichte des organisierten Liberalismus in Deutschland und international. Es widmet sich gleichermaßen der Sammlung, Erschließung und Bereitstellung der Quellen, der politischen Bildung und der wissenschaftlichen Forschung.
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  • Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“, Leipzig

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  • Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., Berlin

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    Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. verbindet seit 1993 historische Erinnerungsarbeit mit dem konkreten Einsatz für Demokratie. In mittlerweile mehr als 40 Regionalen Arbeitsgruppen organisieren unsere Mitglieder Veranstaltungen und initiieren Projekte. Themen sind u.a. die Auseinandersetzung mit beiden deutschen Diktaturen, mit politischem Extremismus und menschenverachtenden Äußerungen, aber auch mit demokratischen Traditionen.

  • Hambach-Gesellschaft für historische Forschung und politische Bildung e.V., Mannheim

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    Die Hambach-Gesellschaft widmet sich dem Andenken an das Hambacher Fest und seiner Ziele. Standen 1832 vor allem die Forderung nach einem demokratischen Nationalstaat, Freiheitsrechten und einem konföderierten Europa im Zentrum, drückt sich der gleiche Geist auch heute im Streben nach europäischer Einigung, einer dauerhaften Friedenssicherung und einer gerechten Sozialordnung aus. Die Stiftung setzt sich in Publikationen, Vorträgen, Ausstellungen und künstlerischen Darbietungen für diese Werte ein.

  • Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart

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  • Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

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  • Hoffmann-von-Fallersleben-Museum, Wolfsburg

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  • Humanistischer Verband Deutschlands – Bundesverband

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    Der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) ist eine anerkannte Weltanschauungsgemeinschaft konfessionsfreier Menschen. Einige Mitgliedsorganisationen des Dachverbands blicken auf eine über 170-jährige Geschichte zurück. Der HVD unterstützt die Interessen von Menschen, die ihr Leben mit humanistischen Werten selbst bestimmen wollen und bietet Rituale zu den Eckpunkten des Lebens. In ihm engagieren sich über 25.000 Menschen deutschlandweit für eine humanistische, säkulare und demokratische Gesellschaft.

  • Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.

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    Das Institut befasst sich in verschiedenen Forschungsprojekten mit der Geschichte und Sprache des heutigen Bundeslandes Rheinland-Pfalz und der mit ihm historisch verbundenen angrenzenden Gebiete. Das Institutsmotto lautet FORSCHEN – VERMITTELN – MITMACHEN. Diesem Zweck dienen neben Publikationsreihen zahlreiche Veranstaltungen wie Kolloquien, Vortragsreihen und Exkursionen. Auch Museums- und Wanderausstellungen sowie digitale Vermittlungsplattformen zählen seit vielen Jahren zu den Angeboten.
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  • Königsteiner Kreis e.V., Königstein im Taunus

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    Der Königsteiner Kreis bringt mit seinen Publikationen die deutsche Freiheits- und Demokratiegeschichte seit ihren Anfängen in die Öffentlichkeit. Dabei stehen vor allem die Themenfelder „Deutschland und die Französische Revolution“, „Mainzer Republik“ und „Entstehung der Bundesrepublik Deutschland“ im Vordergrund. In seiner Heimatstadt Königstein im Taunus arbeitet der Verein unter anderem an der Etablierung des „Ortes europäischer Demokratiegeschichte“ auf der Festung Königstein und der Bewusstseinsbildung zum Thema „Königstein – Stadt des Grundgesetzes“ bzw. „Haus der Länder“.
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  • Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien e.V., Berlin

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  • Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin

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  • KulturRegion FrankfurtRheinMain, Projekt Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes

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  • Landesarchiv Baden-Württemberg, Stuttgart

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  • Lepsiushaus Potsdam

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    Das Lepsiushaus in Potsdam ist eine Forschungs- und Begegnungsstätte. Johannes Lepsius beschäftigte sich seit Ende des 19. Jahrhunderts mit der Lage des armenischen Volkes im Osmanischen Reich. Seine Publikationen zu diesem Thema dienen heute als Argument, Rechte von Minderheiten zu garantieren. In seinem ehemaligen Wohnhaus befindet sich seit 2011 eine Ausstellung, die sich Lepsius’ Leben und Werk widmet, das Schicksal der Armenier im Osmanischen Reich aufarbeitet und sich der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts annimmt. 

  • Otto-von-Bismarck-Stiftung, Friedrichsruh

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    Zu den Hauptaufgaben der 1997 errichteten Otto-von-Bismarck-Stiftung gehören die wissenschaftliche Forschung zu Otto von Bismarck sowie die historisch-politische Bildungsarbeit. Der Nachlass Bismarcks im Archiv der Stiftung bildet hierfür die Grundlage. Die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ erlaubt einen erlebnisreichen Gang durch die deutsche Geschichte des 19. Jahrhunderts. Als Lern- und Erinnerungsort bietet die Stiftung an ihren Standorten in Friedrichsruh und Schönhausen öffentliche Vorträge, wissenschaftliche Konferenzen, Sonderausstellungen sowie ein umfangreiches museumspädagogisches Angebot an.
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  • Paulskirche, Frankfurt/Main

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    Die Paulskirche gilt als Symbol demokratischer Freiheit und nationaler Einheit. Hier tagte ab dem 18. Mai 1848 das erste gesamtdeutsche Parlament. Das Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main gibt durch Publikationen und Veranstaltungen Einblick in die Historie der Paulskirche. Eine Dauerausstellung informiert am historischen Ort über die Baugeschichte und die künstlerische Ausgestaltung des Hauses, das Parlament von 1848/49 und die Bedeutung der hier verabschiedeten Reichsverfassung. Deren Grundrechte prägten die Weimarer Verfassung und das Grundgesetz.
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  • Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V., Berlin

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    Im Reichsbanner engagieren sich heute Menschen mit dem Ziel, die freiheitlich-demokratische Verfassungsordnung der Bundesrepublik Deutschland zu bewahren und zu stärken. Damit wird die Tradition des 1924 von SPD, Zentrumspartei und DDP gegründeten und dann 1933 verbotenen Verbandes aktiv fortgeführt. Seit der Wiedergründung 1953 werden in Ausstellungen, Seminaren oder Gedenkveranstaltungen staatsbürgerliche Bildung und Werte vermittelt sowie demokratische Traditionspflege betrieben.
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  • Residenzschlossverein Neustrelitz e.V.

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  • SoVD – Sozialverband Deutschland e.V.

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  • Stadt Lörrach

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    Aufgrund der Lage im Dreiländereck Frankreich-Schweiz-Deutschland war Lörrach immer wieder Ausgangspunkt demokratischer Bewegungen. Vom Rathaus rief der badische Revolutionär Gustav Struve am 21. September 1848 die Republik aus. Die demokratische Tradition der Stadt wird seit 2015 jährlich um den 21. September mit dem „Tag der Demokratie“ und einem umfassenden Begleitprogramm gefeiert und erhält ab 2018 auch in den Kulturleitlinien der Stadt eine herausragende Bedeutung.
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  • Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Bad Honnef

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    Die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus erinnert an den Politiker und Staatsmann Konrad Adenauer. Die Ausstellung „Konrad Adenauer 1876-1967. Rheinländer, Deutscher, Europäer“ informiert über Leben und Wirken des ersten Bundeskanzlers, mit einem Schwerpunkt auf dem Ringen um die Demokratie in fünf Epochen deutscher Geschichte. Das original erhaltene Wohnhaus Adenauers kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Die Stiftung leistet historisch-politische Bildungsarbeit, pflegt den Nachlass Konrad Adenauers und erschließt ihn durch ihre Editionen. Darüber hinaus organisiert sie wissenschaftliche Tagungen.
    Mehr zum Ort

  • Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart

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    Die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus ist eine überparteiliche Stiftung des öffentlichen Rechts. In einer Dauerausstellung erinnert sie im ehemaligen Stuttgarter Wohnhaus von Theodor Heuss an den ersten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Daneben betreibt die Stiftung zeitgeschichtliche Forschung und politische Bildung durch Vorträge, Seminare, Konferenzen und Ausstellungen. Dabei stehen die Entwicklung der Demokratie in Deutschland, die Geschichte des Liberalismus, des Parlamentarismus sowie des Bürgertums und der politischen Kultur im Vordergrund.

  • Stiftung Demokratie Saarland, Saarbrücken

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    Die Stiftung Demokratie Saarland ist einer der wichtigsten Träger der politischen Bildung im Saarland. Mit Vorträgen, Seminaren, Exkursionen, Ausstellungen und Publikationen unterstützt sie die Verbreitung und Vertiefung demokratischer Ideen, das gesellschaftliche Engagement der Bürger/innen, deren demokratische Erziehung und die internationale Zusammenarbeit. Ihr Themenspektrum umfasst u.a. Demokratie(-geschichte), Soziales, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Europa, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Nationalsozialismus oder internationale Geschichte.

  • Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin

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  • Stiftung Hambacher Schloss, Neustadt an der Weinstraße

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    Aufgabe der Stiftung ist es, die herausragende Bedeutung des Hambacher Festes vom 27. Mai 1832 für die Entwicklung Deutschlands zur Demokratie und den Weg nach Europa zu verdeutlichen. Insbesondere die Ausstellung „Hinauf, hinauf zum Schloss“ vermittelt lebendig und voller Bezüge zur Gegenwart Ideen und Visionen dieser Aufbruchszeit. Ein vielfältiges Bildungsprogramm macht den „Geist von Hambach“ in Führungen und Workshops für jedes Alter erlebbar, das facettenreihe Kulturprogramm bietet Veranstaltungen für jeden Geschmack.

  • Stiftung Historische Kommission für die Rheinlande 1789-1815, Kelkheim

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  • Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, Heidelberg

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    Die bundesunmittelbare Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte erinnert an Friedrich Ebert, das erste demokratisch gewählte Staatsoberhaupt in der deutschen Geschichte. Das von ihr getragene Geburtshaus mit der Dauerausstellung „Vom Arbeiterführer zum Reichspräsidenten“ sowie Bibliothek und Archiv hat sich zu einem Lernort der Demokratiegeschichte entwickelt. Mit Veranstaltungen, vier Wanderausstellungen und Publikationen fördert die Stiftung in und außerhalb von Heidelberg das Andenken an Friedrich Ebert und trägt zum Verständnis der deutschen Geschichte seiner Zeit bei.
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  • Theodor Heuss Museum der Stadt Brackenheim

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    In der Geburtsstadt des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss befindet sich das nach ihm benannte Museum. Hier wird das Leben des liberaldemokratischen Parlamentariers, Literaten und Journalisten vom Kaiserreich bis zur Bundesrepublik nachgezeichnet. So sollen in Brackenheim BesucherInnen zur individuellen Auseinandersetzung mit der historischen Figur Theodor Heuss angeregt werden.

  • Verband der Geschichtslehrer Deutschlands

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    Der seit mehr als 100 Jahren bestehende Verband vertritt die fachbezogenen Interessen der Geschichtslehrkräfte in der Bundesrepublik Deutschland. Er versteht das Schulfach Geschichte als Grundlage für die Ausbildung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins und engagiert sich für den kritischen Umgang mit Geschichte in den Bildungs- und Lehrplänen der Bundesländer und Schulen. In Kooperation mit dem Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) und der Konferenz für Geschichtsdidaktik (KGD) setzt sich der Verband für einen eigenständigen Geschichtsunterricht und eine grundständige historische Bildung ein, die SchülerInnen auf das Studium des Fachs vorbereitet. Die Zeitschrift „geschichte für heute. Zeitschrift für historisch-politische Bildung“ ist offizielles Organ des VGD, der Mitveranstalter des Deutschen Historikertags ist.
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  • Walther-Rathenau-Gesellschaft e.V., Berlin

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    Ziel der Walther Rathenau Gesellschaft ist die Pflege des Andenkens an Walther Rathenau, der als Industrieller, Intellektueller und Politiker das Wilhelmische Kaiserreich wie die frühe Weimarer Republik prägen half und 1922 als Außenminister der Weimarer Republik einem rechtsradikalen Mordanschlag zum Opfer fiel. Zu den Aktivitäten der Gesellschaft gehört die Herausgabe einer historisch-kritische Edition seiner Werke sowie die wissenschaftliche und öffentliche Beschäftigung mit seiner Biographie und seiner Rolle als Repräsentant seiner Epoche. Darüber hinaus strebt die Gesellschaft den weiteren Ausbau der Gedenkstätte und die Zusammenführung seines Nachlasses in Schloss Freienwalde an.

  • Wartburg-Stiftung, Eisenach

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    Zum Wartburgfest 1817 versammelten sich rund 500 Studenten aus ganz Deutschland auf der Wartburg, um hier die nationale Einheit sowie freiheitliche Bürgerrechte zu fordern. Im Gedenken an 500 Jahre Reformation und den dritten Jahrestag der siegreichen Völkerschlacht bei Leipzig, stellen ihre Forderungen die erste bürgerlich-oppositionelle Willenskundgebung dar. Die Wartburg-Stiftung hat seit 1922 die Aufgabe, das Kulturdenkmal Wartburg für die Allgemeinheit zu erhalten und die ereignisreiche Geschichte der Burg aufzuarbeiten und zu vermitteln.
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  • Weimarer Republik e.V., Weimar

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    Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit – sie muss täglich neu erkämpft und gefestigt werden. Dies ist eine der vielen Lehren aus der Geschichte der ersten deutschen Demokratie, der Weimarer Republik. Viele Errungenschaften jener Zeit prägen unsere Gesellschaft noch heute. Dennoch konnte sich die junge Republik den Herausforderungen und Feinden letztlich nicht erwehren. Diese Erfahrungen aufzuarbeiten und für unsere heutige Demokratie nutzbar zu machen, sind die Ziele des Weimarer Republik e.V. und des Hauses der Weimarer Republik.

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