AlliiertenMuseum

AlliiertenMuseum Berlin

Ehemaliges Kino der US-Armee

Das AlliiertenMuseum in Berlin spiegelt die Demokratiegeschichte Nachkriegswestdeutschlands, der Bundesrepublik und West-Berlins wider. Es würdigt den Beitrag der Westmächte zur Stabilisierung, Internationalisierung, Demokratisierung und Liberalisierung der Bundesrepublik.


Im Fokus der Ausstellung steht der Einsatz der Westmächte für die Freiheit Berlins. Schon jetzt wird durch die Lage am historischen Ort - mitten im amerikanischen Sektor - Geschichte erlebbar gemacht. Darüber hinaus plant das Museum seine Neugründung im ehemaligen Flughafen Tempelhof, dem Berliner Symbol für die Freiheit schlechthin. Unter dem Titel der neuen Dauerausstellung „Freedom City – Demokratie im Berlin des Kalten Krieges“ wird die Frage gestellt, wie sich aus den Ruinen des postnationalsozialistischen Deutschlands eine Demokratie entwickeln konnte. Besonders die Bedingungen des Kalten Krieges und die Mitwirkung der Alliierten sind Thema der Ausstellung. Dieser Perspektive widmet sich das Museum auch am jetzigen Standort in der Berliner Clayallee und bietet hierzu ein breit gefächertes zielgruppenorientiertes Programm an. Neben der Dauerausstellung vertiefen Sonderausstellungen besonders relevante Themen. Veranstaltungen, Filmvorführungen und Führungen durch die Ausstellungen erweitern das Spektrum.

Mit dem neuen AlliiertenMuseum (NAM) wird die Demokratiegeschichte nach 1945 in der Erinnerungslandschaft Berlins einen prominenten und äußerst attraktiven Standort erhalten.


zum Ort: AlliiertenMuseum e.V.

Schlagworte

Nachkriegszeit | Westzonen

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Helwig, Arno (2017): Die Amerikaner im geteilten Berlin. Spurensuche im Südwesten der Stadt. Berlin: Ch. Links Verlag (Orte der Geschichte).