Goldhalle

Frankfurt am Main

Rundbau des Funkhauses am Dornbusch

Der historische Rundbau, der 1949 nach Plänen von Gerhard Weber errichtet wurde, war ursprünglich als Plenarsaal für den künftigen Deutschen Bundestag gedacht. Frankfurt am Main war zu dieser Zeit Kandidatin, Bundeshauptstadt zu werden. Nachdem die Wahl stattdessen auf Bonn fiel, wurde der Rohbau zum Studiogebäude umfunktioniert.


Auf dem Gelände des hr sind auch wesentliche Institutionen der ARD in Frankfurt untergebracht, darunter der ARD-Sternpunkt, die technische Schnittstelle für den Programmaustausch zwischen allen ARD-Häusern.

Das Gebäude diente dem Sender der Amerikanischen Streitkräfte American Forces Network (AFN) bis 1994 als Europazentrale. Heute finden in dem Großen Sendesaal in dem denkmalgeschützten Bau regelmäßig Konzerte des hr-Sinfonieorchesters und der hr-Bigband statt. Die Goldhalle im 50er-Jahre-Stil bietet Platz für Ausstellungen und öffentliche Veranstaltungen. Besucher*innen können das Funkhaus am Dornbusch bei kostenlosen Führungen, vielen Veranstaltungen und live im Studio als Zuschauer bei Fernsehsendungen kennenlernen.


zum Ort: Hessischer Rundfunk

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Nachkriegszeit | Westzonen