1959, nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit als Bundespräsident, kehrte Theodor Heuss nach Stuttgart zurück. Dort wohnte er bis zu seinem Tod 1963 im Feuerbacher Weg. Er empfing politischen und privaten Besuch und verfasste Teile seiner Memoiren.


Die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus betreibt die Ausstellung, befasst sich durch Forschungen und Publikationen mit der Zeitgeschichte und fördert durch Vorträge und Seminare die politische Bildung. Dabei stehen die Entwicklung der Demokratie in Deutschland, die Geschichte des Liberalismus, des Parlamentarismus sowie des Bürgertums und der politischen Kultur im Vordergrund. Mit dem Wohn-, Arbeits- und Esszimmer hat die Stiftung drei Räume des Hauses mit Möbeln und Kunstwerken aus Heuss’ Besitz originalgetreu rekonstruiert. Sie geben einen Eindruck von Heuss’ Lebensstil und vom bürgerlichen Wohnen um 1960. Im Gartengeschoss befindet sich eine Ausstellung, die das Leben und das Werk des Journalisten, Schriftstellers und Politikers Heuss behandelt. Anhand von rund 1000 Objekten, Originalen, Filmen und Tondokumenten möchte die Ausstellung deutsche Geschichte des vergangenen Jahrhunderts durch die Biographie des ersten Bundespräsidenten erfahrbar machen.


zum Ort: Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus