Bundesregierung/Lothar Schaack

Gästehaus Petersberg

Königswinter

Steigenberger Grandhotel & Spa Petersberg

Inmitten des Naturpark Siebengebirges thront das heutige Grandhotel Petersberg. Bis zum Jahr 1998 wurden hier die Staatsgäste der Bonner Republik im damaligen Gästehaus Petersberg beherbergt. Bundeskanzler Konrad Adenauer nahm 1949 auf dem Petersberg das Petersberger Abkommen von den Alliierten Hohen Kommissaren entgegen, einem Meilenstein deutscher Nachkriegsgeschichte, der den Mythos dieser Immobilie im Bundesbesitz begründete.


Im Luxushotel auf dem Petersberg - dem einzigen Hotel, das zu 100% dem deutschen Staat gehört - wurde der britische Premierminister Neville Chamberlain im Vorfeld des Münchner Abkommens 1938 untergebracht, als er Hitler in Godesberg traf. Auch aus diesem Grund hatten die Alliierten Hohen Kommissare von 1949 bis 1952 dort ihren Sitz.  Das am 22. November 1949 unterzeichnete „Petersberger Abkommen“ relativiert das „Besatzungsstatut“ und leitet die Eingliederung Deutschlands in die westliche Staatengemeinschaft ein. Ab 1954 nutzte die Bundesregierung das Gebäude als Gästehaus bei Staatsbesuchen, Ende der 1970er Jahre kaufte der Bund das Hotel. Nach der Wiedervereinigung nimmt Steigenberger dort den Hotelbetrieb auf. Bis heute ist es aufgrund seiner sicheren Eigenschaften parallel zum normalen Geschäftsbetrieb „Gästehaus der Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland“.

Neben stilvoll und luxuriös eingerichteten Zimmern und Suiten genießen die Gäste kulinarische Vielfalt und einen sagenumwobenen Panoramablick von den Terrassen und prachtvollen Sälen über das Rheintal.


zum Ort: Grandhotel Petersberg / Steigenberger

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Nachkriegszeit | Westzonen