Haus der Länder

Königstein im Taunus

Villa Rothschild, Königstein im Taunus

Im späten 19. Jahrhundert von der Familie Rothschild als Sommerresidenz erbaut, diente das Gebäude von 1948 bis 1949 als Tagungshaus von Gremien des Vereinigten Wirtschaftsgebiets und der westdeutschen Ministerpräsidenten. Aus dieser Zeit stammt der Name "Haus der Länder".


Dem Zweiten Weltkrieg unversehrt entkommen, übernahm das Land Hessen die Villa und nutzte sie auch während der Sitzungszeit als Tagungshaus von Gremien der westdeutschen Ministerpräsidenten. Daher wurden viele der grundlegenden Entscheidungen für das spätere Grundgesetz in Königstein vorbereitet, weshalb das Haus auch als "Wiege des Grundgesetzes" gilt.

Seit 1956 wird das Haus als exklusives Hotel genutzt. Die Tradition, dass sich hier Entscheidungsträger treffen um die Weichen in die Zukunft zu stellen, gehört zum Kern des Marketingkonzeptes als privater Rückzugsort, an dem Visionen Wirklichkeit werden.