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Integration

  • Magnus Hirschfeld

    Magnus Hirschfeld trat als Sozialreformer und Sexualforscher für das Recht auf sexuelle Freiheit und Minderheitenschutz ein, zu einer Zeit, als eine abweichende sexuelle Orientierung und Identität stigmatisiert und verfolgt wurde. Er selbst verkörperte alles, was konservativen und rechten Kräften ein Dorn im Auge war: Jüdisch, homosexuell, sozialdemokratisch wurde er für sein Engagement immer wieder angefeindet und selbst verfolgt.

  • Matthias Erzberger

    Auf tragische Weise legte Matthias Erzberger die Zerrissenheit des ausgehenden Kaiserreichs und der jungen Weimarer Republik offen. Auch weil er sich als herausragender Parlamentarier um eine Überwindung politischer wie gesellschaftlicher Spannungen bemühte und an einer umfassenden Reformierung innen- wie außenpolitischer Strukturen arbeitete, wurde er als Repräsentant der Weimarer Demokratie 1921 von rechten Nationalisten ermordet.

  • Yılmaz Karahasan

    Vom Elektrotechniker in der Türkei wurde er zum ersten Vorstandsmitglied der IG Metall mit Migrationsgeschichte. In seinen zahlreichen Ämtern förderte Yılmaz Karahasan die selbstbewusste gewerkschaftliche Beteiligung der migrantischen Arbeitskräfte und stritt für Respekt und Gleichberechtigung. Sein herausragender Werdegang machte ihn zum Pionier für die gewerkschaftliche Integration der sogenannten „Gastarbeiter“ in die bundesdeutsche Gesellschaft.

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