AG Orte der Demokratiegeschichte

Die Arbeitsgemeinschaft „Orte der Demokratiegeschichte“ ist ein bundesweites Netzwerk von Einrichtungen und Initiativen, die sich der Vermittlung und Sichtbarmachung der deutschen Demokratiegeschichte widmen. Sie wurde am 1. Juni 2017 in Berlin von 34 Organisationen im Beisein der damaligen Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, gegründet.
Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, die vielfältigen Orte und Ereignisse der Demokratiegeschichte stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken – von der Französischen Revolution über das Hambacher Fest und die Revolution von 1848/49 bis hin zur Friedlichen Revolution von 1989. Im Mittelpunkt steht dabei eine historisch fundierte, identitätsstiftende Erinnerungsarbeit, die zur Auseinandersetzung mit demokratischen Werten anregt und gesellschaftliches Engagement stärkt.
Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft reichen von großen Institutionen und Stiftungen bis hin zu kleineren Vereinen und Initiativen. Gemeinsam arbeiten sie an Formaten wie Thementagen, Bildungsangeboten und wissenschaftlichem Austausch und setzen sich dafür ein, die Erinnerungskultur zur Demokratiegeschichte bundesweit zu stärken.
Die Arbeitsgemeinschaft hat wichtige Impulse für die institutionelle Weiterentwicklung des Themenfeldes gegeben und die Entstehung entsprechender Strukturen aktiv begleitet. Bis heute besteht eine enge inhaltliche Verbindung zwischen der Arbeitsgemeinschaft und der Stiftung, deren Aufbau sie maßgeblich unterstützt hat.
Weitere Informationen zur Arbeit der Arbeitsgemeinschaft sowie aktuelle Projekte finden Sie hier.
